Trading-Projekt 2.0 – Auswertung KW31 2021

Rückblick DAX

DAX Analysechart vom 07.08.2021 (klicken zum Vergrößern)

Diese Woche ist aus Trading-Sicht nicht viel passiert und auch im Dax ging es etwas gemächlicher zu. Da es nicht allzu viel zu berichten gibt, verzichte ich in dieser Wochenauswertung darauf jeden einzelnen Tag im Detail zu beleuchten und halte mich eher etwas allgemeiner. Der DAX hat zum Wochenstart in der Range (Innenstabhandel) zwischen 15621 und 15420 Punkte eröffnet. Am Montag erfolgte direkt der erste Ausbruchsversuch, der allerdings recht stark scheiterte.

Ich habe das Longsignal am Montag nutzen können, um eine erste Longposition aufzubauen. Mit der deutlichen Abweisung auf der Oberseite war klar, dass der Innenstabhandel zunächst weiterhin Thema bleiben wird. So war es dann auch.

Am Dienstag ging es dann nochmals etwas tiefer bis punktgenau zur 15500. Von hier aus setzte dann die Erholung ein, die sich dann auch bis zum Handelsschluss am Freitag fortsetzte. In dieser Erholung wurde am Mittwoch dann auch das Ziel für den offenen Longtrade erreicht und somit konnte ich hier den ersten und einzigen Gewinn der Woche von 63,5 Punkte verzeichnen.

Ab Mittwoch gab es jeden einzelnen Tag ein neues Longsignal und ich habe jeden Handelstag versucht Long in den Markt zu kommen. Jedoch benötige ich dafür ein Mindestmaß an Korrektur, das allerdings zu keiner Zeit erreicht wurde. Ich verzichte jedoch inzwischen lieber auf zu aggressive Einstiege und suche nach besseren Chancen. Wenn dann kein Trade zustande kommt, dann ist das auch in Ordnung.

Am Freitag erfolgte dann über die NFP-Zahlen im Nachmittagshandel der Test des Allzeithochs, das allerdings nicht überwunden werden konnte. Allgemein war es am Freitag auch recht ruhig, obwohl die NFP-Zahlen sehr positiv ausgefallen sind und die Erwartungen übertroffen haben.

Den laufenden Short habe ich diese Woche um eine dritte Position weiter ausgebaut. Mir war es wichtig einen Einstieg oberhalb von 15700 Punkte zu bekommen und somit habe ich lange gewartet. Auf der 15713 hat es dann geklappt, doch in der Nachbetrachtung wäre ein besserer Einstieg möglich gewesen. Meine Bedingung für einen Einstieg war erfüllt, daher bin ich damit zufrieden.

Insgesamt blieb es also bei dem einen erfolgreich abgeschlossenen Longtrade, der 63,5 Punkte (38,13€) und somit immerhin 0,64% Wochenperformance gebracht hat. Ist nicht die Welt, aber bei der geringen Volatilität und wegen keiner Möglichkeit Long in den Markt zu kommen, war einfach nicht mehr drin. Zusätzlich verzichte ich ebenfalls die nächsten 2-3 Monate auf ein Eingreifen. Hier geht es jedoch erstmal darum die reine Handelsstrategie nachvollziehbar zu Ausbildungszwecken zu dokumentieren. Eine geringere Performance wird somit bereits erwartet.

Abgeschlossene Trades KW31 2021

Trades im DAX KW31 2021 (klicken zum Vergrößern)
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SP500 Index Train

Der SP500 handelte ähnlich wie der DAX mit zunächst wenig Bewegung und ab Mitte der Handelswoche mit steigender Tendenz. Folglich war hier bisher kein eingreifen nötig und es wurde keine zusätzliche Order zur laufenden Long Einzelposition ausgeführt. Erst mit Handelsschluss am Freitag erfolgte dann der Tagesschlusskurs oberhalb der ausgedehnten Range auf neuem Allzeithoch. Somit habe ich nun am Montag die Möglichkeit einen Stop Loss auf das Tagestief von Freitag bei 4423 Punkte zu platzieren. Gleichzeitig ist dies dann auch der Startpunkt des neuen Positionsgrids, das auch diesmal wieder mit einer Staffelung von 1,5% statt 1% gesetzt wird.

SP500 Index Train vom 07.08.2021 (klicken zum Vergrößern)

Performance-Übersicht im Trading-Projekt 2.0

Performance und Kennzahlen August 2021

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Performance und Gesamtjahr 2021

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Ausblick DAX KW32 2021

D1 Übersicht (klicken zum Vergrößern)

Mit dem Ausbruch aus der Handelsrange zwischen 15621 und 15420 Punkte und dem anschließenden Anstieg, rückt nun wieder das Allzeithoch in den Fokus. Aus technischer Sicht ist nun das Longszenario sehr wahrscheinlich, das sich das Bild der letzten Wochen damit konsequent fortsetzen würde.

Das Allzeithoch bei 15809 Punkte wurde nur ganz knapp nicht erreicht und somit ist es nur noch ein kleiner Sprung auf neue Höhen. Allein deshalb ist ein neues Allzeithoch sehr wahrscheinlich und es könnte damit am Montag bereits sehr zügig erfolgen. Die Frage ist dann nur: Was kommt danach?

Die Marke von 16000 Punkte steht im Raum und ist nach einem neuen Allzeithoch gar nicht mal so weit entfernt. Ich gehe durchaus davon aus, dass zumindest mal ein Ausbruchsversuch in der kommenden Woche erfolgt. Welchen Weg der DAX dabei geht und ob der Ausbruch dann auch bestätigt wird, das muss sich erst zeigen.

Die bullischste Variante wäre direkt, oder aus einer minimalen Korrektur bis zum Unterstützungsbereich bei 15695 bis 15621 heraus. Die B-Variante wäre zunächst noch einmal ein deutlicher Rücklauf bis zur 15420. Damit das bullische Bild dabei jedoch nicht zerstört wird, sollte der Rücklauf die 15420 dann nicht mehr erreichen. Je höher, desto bullischer das Bild. Wichtig dabei ist lediglich, dass die Struktur der steigenden Tiefs erhalten bleibt. Geht es tiefer als 15420 ist das bullische Szenario zwar nicht vom Tisch, doch ist das positive Chartbild dann in Teilen bereits gestört.

Auf der Shortseite ist ganz klar das Szenario ausgehend vom Allzeithoch bzw. vom neuem Allzeithoch zu sehen. Generell sind neue Hochs erst einmal bullisch und alles was rückläufig ist, ist lediglich die Korrektur eines intakten Aufwärtstrends. Daher ist bei fallenden Kursen mit korrektiven Charakter (wer hier die klare Definition sucht, schaut bitte nochmal das Video zur Trendanalyse (hier klicken) immer damit zu rechnen, dass sich der Trend jederzeit fortsetzen kann.

Einzig bei einer deutlichen Dynamik auf der Unterseite könnte es zu tieferen Kursen jenseits der 15420 kommen. Alles andere ist aus charttechnischer Sicht als bullisch zu werten.

Von der Newsseite her stehen wieder Konjunktur- und Inflationsdaten an. Am Dienstag erhalten wir zunächst die ZEW Konjunkturerwartung für Deutschland und Europa und am Mittwoch dann die Inflationsdaten aus Deutschland und den USA. Die Inflationsdaten aus den USA werden niedriger gegenüber der Vorperiode erwartet. Ein gleichbleibende, oder sogar gestiegene Inflation könnte damit bereits für negative Reaktionen sorgen, da die Inflationssorgen wieder stärker in den Fokus rücken.

Am Donnerstag stehen dann wieder die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an. Sinken die Zahlen weiter, dann spricht das für eine Besserung am Arbeitsmarkt und somit für einen zeitnahen Startpunkt für das Tapering der FED.

Den Wirtschaftskalender findet ihr unter anderem hier https://de.investing.com/economic-calendar/

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